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Veterinäramt ... Durch eine Anzeige in einer Zeitung, bin ich auf 14 total verwahrloste
Ponies gestoßen, die in einem Schrebergarten in Ständerhaltung gehalten
werden.
Verfaulte Hufe, eingewachsene Halfter und Pilzinfektionen sind kein
seltener Anblick, auch das die Pferde schon jahrelang in Ständern
angebunden sind ohen jemals das Tageslicht gesehen zu haben.
Ein Pony habe ich mitgenommen und 2 gingen an eine Familie, mehr ging
leider nicht.
Darauf hin rief ich dem zuständigen Veterinäramt an und sprach mit dem
zuständigen Amtstierarzt, habe ihm die Zustände geschildert.
Sein Kommentar: Die Zustände dort wären bekannt, aber so schlecht wäre es
den Tieren dort ja nie gegangen.
Ich dachte bitte? Muß denn erst wieder eines verhungern oder sich aufhängen
bis mal wieder was getan wird?
Bravo, macht weiter so!
Ich denke solche Menschen habe ihren Beruf komplett verfehlt.
Genauso wie mancher Tierschutz, der sich leider oft nur so schimpft.
Severine Baral
21.06.2002 Leserkommentare: Stimmt. Mancher Tierschutz ist auch nicht das, was er sein sollte. Tierheim- leiter, denen nur vermittelbare Tiere wie Hunde und Katzen wichtig sind, die andere Tiere in dunklen Ecken vergammeln lassen und sich nicht um deren Wohlergehen kümmern, gibt es genug. Pferdeschützer, deren eigene Pferde mit völlig desolaten Hufe durch die Gegend laufen und nur unregelmäßig gefüttert werden oder Stuten aus schlechter Haltung, die statt Gnadenbrot Fohlen bekommen müssen, sind an der Tagesordnung. Sogar Hengste werden dazu missbraucht, Fohlen zu zeugen, die dazu verdammt sind, einen ähnlichen Leidensweg zu gehen, wie ihre Eltern. Manchmal hat man den Eindruck, Tierschützer nutzten die Hilflosigkeit der Tiere, um Geschäfte zu machen. Tiere werden genau so missbraucht, wie Kinder. Da gibt es keinen Unter- schied in der Schlechtigkeit der Menschen. Susanne F. 17.07.2002 |
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