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Hier noch einmal der Text in besser lesbarer Form: Keine Beweise für Tierquälerei LINDE: Pferde und Hunde verhungert Grauenhafte Funde machte die Polizei vor gut einem Jahr in einem abgelegenen Haus an der Langenbochumer Straße: Zwei Pferde und vier Hunde waren dort verhungert und verdurstet (wir berichteten). Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Essen das Ermittlungsverfahren gegen die Besitzerin des Hauses eingestellt. Das Veterinäramt hatte die junge Frau und ihre Schwester damals wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt und ihnen jede Tierhaltung verboten. Nach Angaben ihres Rechtsanwaltes Günter Hoffmann hat die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe nicht aufrechterhalten: "das ist ein Freispruch erster Güte. So kommt es erst gar nicht zu einem Prozess". Als seinen Mandantin die beiden Pferde damals gekauft hatte, seien sie unterernährt gewesen, so Hoffmanns Darstellung. Trotz artgerechter Haltung und ausreichender Fütterung hatten die Tiere "nicht wieder aufpäppeln" können. Damals hatten Veterinäre und Polizisten auch vier tote Hunde auf dem Dachboden der mit Exkrementen übersäten Wohnung gefunden. Das Gesundheitsamt hatte das Haus daraufhin versiegeln lassen. Hoffmann: "Auch dagegen hatte ich Widerspruch eingelegt." Ende letzten Jahres hätten die Schwestern ihr Haus in Eigenregie renoviert. Seither dürften sie es wieder bewohnen. __HPM Quelle: Marler Zeitung 13.11.2002
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