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Den aktuellen Stand in Sachen "Pferdeschutz" zeigt unser Forum. Es wird bei Bedarf täglich aktualisiert und bietet jedem Leser die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Fall Mörfelden..."und kein Ende" (Mehr dazu im Forum und HIER) Nun... Hier geht es Dank Frau Dr. Müller in die Charts Tierschützer: Veterinäramt stellt zehn Pferde Keine Beweise für Tierquälerei?
Der "Fall Demmin".... Weiter Ein Bericht aus der fs von Oktober 1987 der an Aktualität nichts verloren hat...
Skandalös: Blinde Amtsveterinäre?... Fall Mörfelden..."und kein Ende"
In Deutschland ist Pferdeschutz zunehmend ein heikles Thema... Vorwürfe gegen Pferdeschützer und Schutzhöfe nehmen zu – in einigen Fällen sicher berechtigt.... CODEX VETERINARIUS Die tierärztliche Berufsordnung bezeichnet den Tierarzt als den berufenen Schützer der Tiere. Dementsprechend hat... Missglückte Pferderettung Die folgende Geschichte liegt schon ein paar Jahre zurück. Meine damalige... Veterinäramt ... Durch eine Anzeige in einer Zeitung, bin ich auf 14 total verwahrloste
Ponies gestoßen, die in einem Schrebergarten in Ständerhaltung gehalten
werden....
"Unsaubere" Vermittlung von Schutzpferden? Folgende E-mail betrifft einen Artikel in der unten genannten Internet – Pferdezeitung, der Pferdeschützer unlauterer Machenschaften und Unregelmäßigkeiten in der Vermittlung von .... Gruppenhaltung um jeden Preis? Glücklicherweise setzt sich seit vielen Jahren die Gruppen – Auslaufhaltung für Pferde immer mehr durch. Dank dafür an Ursula Bruns und ihre Mitstreiter und besonders an die LAG.... Helft den Freibergern! Jährlich werden Hunderte von
Freibergerfohlen in der Schweiz geschlachtet, weil die Besitzer sie nicht
aufziehen wollen. Dabei sind auch die "Schlachtfohlen" korrekt und haben
durchaus ihre Berechtigung als z.B. verlässliche Familienpferde. Eine Frau die versucht zu helfen ist Denise Langenauer. Sie hat bisher zehn Freibergerfohlen vor dem Tod gerettet, vier hat sie bei sich aufgenommen, sechs werden auswärts aufgezogen, wovon nun zwei verkauft werden konnten. Doch sie braucht auch Hilfe dabei. Wie ihr helfen könnt, das erfahrt ihr hier. Außerdem gibt Infos über die Rasse der Freiberger und Berichte von Denise. Diese Seite will niemanden angreifen, sie soll lediglich dazu dienen, über dieses Thema zu informieren und es bekannt zu machen, so dass sich jeder seine eigene Meinung bilden kann! Weitere Information: www.freibergerfohlen.de 21. Mai 2002 Die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft hat ein nett verfasstes, 72 seitiges Heft herausgegeben, in dem das Thema „Pferdehaltung“ abgehandelt wird. Auch hier – wie in anderen Merkblättern, Zeitungen und Büchern - wird das Verladen von Pferden beschrieben und die Probleme, die dabei entstehen können, samt Lösungsvorschlägen. Was aber auch hier nicht erwähnt wird, ist der Fahrstil des Fahrers...: Vor einigen Wochen versuchte ich mit einem Fahrzeug mitzuhalten, das einen Pferdetransporter mit Holz-Rückepferd zog. Erbarmungslos schoss der Fahrer über sehr enge Straßen , die in verkehrsberuhigten Zonen mit hohen Pflasterstein – Wällen versehen sind, über denen der Pferdetransporter „abhob“ und das Pferd jedes Mal unter lautem Getöse die Bodenhaftung verlor. Vollbremsungen und ruckartiges Anfahren an Kreuzungen schleuderten das Tier in alle vier Richtungen. Ebenso erging es dem armen Pferd in Kurven. Immer wieder verschwand es gänzlich aus meinem Blickfeld – es fiel mehrfach hin und kam mühsam wieder auf die Hufe. Die Decke rutschte vom Rücken - bei einem hilflosen Versuch, sich am Eisenrohrgestell der Kunststoff - Mittelwand des Transporters wieder hochzustemmen. In mir kochte die Wut hoch und ich versuchte, den Fahrer zum Anhalten zu bewegen. Vergeblich. Er war ja schon nicht im Stande zu erfassen, was da in seinem Transporter vor sich ging. Trotz Musik konnte ich in meinem Fahrzeug den Lärm der wild um sich schlagenden Hufe des schweißtriefenden Pferdes hören. Also folgte ich dem Mann bis vor seine Stalltüre. Er war völlig erstaunt über meine Ausführungen und meinte, „....dann werde er ja nächstes Mal noch vorsichtiger fahren müssen.“ NOCH vorsichtiger ?? Ich dachte, mich tritt ein Pferd.... Als er die Anhängerklappe öffnete, war das gesamte Ausmaß der Bescherung zu erkennen. Das Pferd hatte sich mit den Hufen in seiner heruntergerutschten Decke verheddert, verschiedene Beile, ein großer Hammer, Zugketten und vieles, was wohl ursprünglich an Arbeitsgeräten auf der anderen Seite des Transporters gelegen hatte, war unter das Pferd gerutscht... Ein langer, dünner Eisenstab hatte sich hinter dem Kaltblüter verkeilt und hinderte ihn daran, ordnungsgemäß auszusteigen. Also musste er sich wie eine Schlange drehen und winden, um diesen ungemütlichen Ort wieder verlassen zu können. Ausgebildete Rückepferde stellen doch u.a. einen großen materiellen Wert dar. Wie kann man durch solch eine rücksichtslose Fahrweise mögliche Verletzungen – z.B. durch den extremen Stollenbeschlag - so selbstverständlich in Kauf nehmen ?? Das o.g. Büchlein der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften weißt darauf hin, dass, wer Tiere halten will, über die notwendige Sachkunde verfügen muss – Kenntnisse würden in Pferdehalterkursen (Sachkundenachweis) vermittelt. Leider kann man auch dort kein Gefühl für Pferde erlernen. Und das Autofahren mit lebendiger Fracht wird schon gar nicht gelehrt. Man hat´s oder man hat´s nicht... Da hilft dem Pferd auch keine saubere Box und kein gutes Futter Aktuell: Aus dem Transport – Tierschutzgesetz:
§ 13 (1) Wer Tiere befördert, muss über die hierfür notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten (Sachkunde) verfügen. Satz 1 gilt nicht für Transporte in Behältnissen nach § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr.1
Autoschutz geht vor Tierschutz ?!!
Dies
dachte ich, als ich am Samstag auf WDR 2 diese Geschichte hörte:
Ein Autofahrer hatte seine Versicherung verklagt, weil diese den Blechschaden an seinem Fahrzeug nicht zahlen wollte. Der Fahrer war einem Fuchs ausgewichen und so von der Strasse abgekommen. Nun wurde vor dem OLG Frankfurt verhandelt und die Versicherung bekam Recht. Die Richter begründeten Ihr Urteil so, dass der Autofahrer grobfahrlässig gehandelt hatte, in dem er dem Fuchs ausgewichen war. Er hätte es billigend in Kauf genommen, von der Straße abzukommen. Nun kann er den Schaden selber zahlen.
Dass Deutschland das Land der Autofahrer
ist, wußte ich - aber das diese Autos nun auch noch mehr Wert sind als ein
Lebewesen ?!!?
Wofür bezahlen wir Autoversicherungen? Der
Schaden, den die Versicherung bezahlt hätte, wenn der Autofahrer in den Fuchs
gefahren wäre, wäre sicher auch nicht unerheblich. Es kann doch nicht sein,
dass ich auf ein Tier keine Rücksicht mehr nehmen darf.
Im Tierschutzgesetz steht:
§1 Zweck des Gesetzes ist es,
aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben
und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund
Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.
Aber laut diesem Urteil werden wir ja
genötigt, einem Tier genau diese Schmerzen und Leiden zuzufügen; oder ist es
ein vernünftiger Grund, sein Auto zu schützen ? Haben hier vielleicht
wirbellose Tiere entschieden ?
Sorry, aber mir scheint, hier ist wieder
nur der Stärkere bevorzugt - die Versicherung würde die Zahlung des Schadens
sicher nicht ärmer machen.
Auch kann dieses Urteil für so manche Leute
als "Persilschein" gelten, z.B.: "Ja, ich habe Ihre Katze / Hund überfahren,
aber ich durfte ja nicht ausweichen" könnte der Nachbar sagen, dem die Katze/
der Hund schon lange ein Dorn in Auge war.
Weiter frage ich mich, ob das Urteil
überhaupt rechtens ist, den es setzt ja das bestehende Tierschutzgesetz außer
Kraft. Es wird ein bestehendes Gesetz einfach übergangen.
Konzerne haben eine große Lobby, Tiere
leider nicht !!
Kati Sammer
Eine wichtige Warnung an alle Pferdehalter: Seit geraumer Zeit werden Großballen-Raufen aus Metall, die mit einem verzinkten Blechdach versehen sind, immer beliebter. Leider kam es durch diese Dächer bereits zu Unfällen. Einer Haflingerstute im Köln/Bonner Raum wurde durch die scharfe Kante des Daches ein Ohr fast komplett abgetrennt, als sie den Kopf hochriss, um einem anderen Pferd auszuweichen. Das Ohr konnte glücklicherweise wieder angenäht werden, ist aber nicht mehr voll beweglich. Für das Pferd ein Drama: wo doch ein großer Teil der Kommunikation unter Pferden über das Ohrenspiel abgewickelt wird. Also bitte unbedingt den Kunststoffschutz für die Dachränder mitkaufen und noch vor dem ersten Gebrauch der Raufe anbringen!! Unverständlich, warum die Hersteller solcher Futterraufen nicht von vorneherein für mehr Sicherheit sorgen. Haben sie keine Angst vor Schadensersatz – Prozessen ? Noch nicht einmal die Fachzeitschriften haben bisher auf diese Problematik hingewiesen. Ein älterer Mann, der noch nie mit Pferden zu tun hatte, kaufte vor nicht allzu langer Zeit eine Kaltblutstute, die mit großer Sorgfalt zum Holzrücken ausgebildet worden war. Weil er nichts über Pferde wusste – und auch nicht für notwendig erachtete, etwas zu lernen – spannte er dieses Pferd vor einen Wagen. Die Stute hatte im Wald gelernt, eigenständig zu denken und zu handeln – was ein Kutschpferd auf keinen Fall tun darf. Es soll nicht einfach stehen bleiben und über den richtigen Weg nachdenken, o.ä.. Der Mann verstand das Pferd nicht, das Pferd verzweifelte. Der Mann schlug ihr in seiner Wut ein Auge blind, stellte sie in einen Stall, dessen Fenster mit Säcken verhängt war und kettete das Pferd „zur Strafe“ an die Wand. So sollte sie die Geburt ihres Fohlens abwarten. Dann ging er los, um einen Wallach zu kaufen, weil Stuten zu zickig seien. Der gekaufte Wallach erhielt eine eigene Box – und Schläge ins Gesicht, wenn er seinem neuen Besitzer zu nahe kam. Nach einigen Monaten lag der Kaltblut - Wallach tot auf der Weide. Weil die Stute nicht tragend war, wurde sie geschlachtet. Wer trägt die größere Schuld ? Die feigen Familienmitglieder, die Angst vor den Jagdgewehren und dem Jähzorn ihres „Familienoberhauptes“ haben? Die Verkäufer der Pferde, die offenbar nicht darauf bestanden, dass der Käufer vor ihren Augen das Pferd ausprobiert? Man hätte dadurch die Pferde vor diesem Mann schützen können! Ein verantwortungsvoller Verkäufer muss darauf achten, wem er ein Pferd verkauft. Denn ein Mensch wie der oben beschriebene wird nicht an seinen eigenen Fähigkeiten zweifeln sondern wird sich vom Verkäufer betrogen fühlen und das auch in aller Deutlichkeit Dritten gegenüber so darstellen. Wer darauf verzichtet, blutigen Laien solcher Art ein Pferd zu verkaufen, schützt also auch seinen eigenen guten Ruf. Achtung übrigens – der Mann ist wieder auf Pferdesuche. Nachtrag am 9.05.2002 : Zu spät. Er hat bereits ein neues Pferd gekauft... |
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